Herzlich willkommen bei den RheinRuhrSettern



Um mit Hunden an einem Gewässer zu apportieren ...
- gesichert
- gestattet
- und ungestört,
kann man schon mal länger suchen, um eine entsprechende Location zu finden.
Was für ein Glück, dass wir durch unsere RheinRuhrSetterin Bea diese Möglichkeit bekamen und deshalb im Mai die Aktion "Dummy-Retter-Setter" stattfinden konnte. Auf dem Gelände einer Deponie für Kies, Sand, Ton, Mutterboden etc. hatten wir nicht nur ein gesichertes eingezäuntes Gelände und für die Hundepfoten schönen sandigen Untergrund, sondern auch kleine Teiche und einen See zum Schwimmen und Apportieren.

Neu mit dabei waren Uschi, Laura und Klaus mit ihrer Irish Red Setterine Ivy. Außerdem das erste Mal dabei: Jovi. Der kleine gut 3 Monate junge Irish Setter Rüde, der seit einigen Wochen an der Seite von Smilla das Leben von Sylvia und Tom durcheinander bringt, konnte dabei sein, weil wir bei dieser Aktion nicht viel Strecke zurück legten und er so immer wieder geschont werden konnte. Er fand seinen plötzlich sehr großen Setter-Freundeskreis bärenstark! Ein besonderes Highlight für uns alle war das erste "RheinRuhrSetter-Baby". Die jüngste menschliche RheinRuhrSetterine Maya durfte diesmal auch mit und blickte auf dem Arm von Mama Julia oder Papa Marcel mit großen Augen auf die verrückte Setterbande!

Auf dem großen abwechslungsreichen Gelände hatten unsere Hunde von Anfang an ihren Spaß, und manche Gans oder Krähe, die sich dann doch traute zu landen, wurde mit geballter Setter-Action wieder hochgemacht.

Dann wurden alle Hunde angeleint, und es wurde abwechselnd aus dem Wasser apportiert. Das heißt, es gab viele willige Hundeführer, aber nur einige wenige Hunde, die dann wirklich brav zum Schwimmen kamen. Es gab also nur wenige "Dummy-Retter-Setter" ;-) Die Erklärungen der entsprechenden Hundeführer (inkl. mir) waren vielfältig: Ungewohntes Gelände, komisches Dummy, doofes Wasser, zu viele Zuschauer, schlechter Tag :D

Sabine brachte es auf den Punkt: Es muss mehr geübt werden, zuerst an Land und, wenn das klappt, dann langsam an der Uferzone und dann im Wasser mit zunehmenden Distanzen. Nicht jeder Setter Besitzer findet den Wasserapport für seinen Vierbeiner so wichtig. Aber unsere Rassen wurden dafür eigentlich unter anderem mal gezüchtet. Dann ist es schön, wenn der eigene Setter das lernt und mit Freude aus dem Wasser apportiert ... ob bei der Jagd den Vogel oder beim Training das Dummy etc. Ich kann nur für Lupo, McCoy und mich sprechen, wir werden mehr üben ;o)

Wie schön, dass sich auch Leon diesmal strecken und ohne Leine über das Gelände toben durfte. Frauchen Monique und Herrchen Arndt freuten sich, dass er nach einigen Runden immer wieder zu ihnen zurück kehrte. Toll, dass er auf diesem Gelände zeigen konnte, dass sich seine Prioritäten doch geändert hatten. Rennen, toben, jagen und schnüffeln ist schön, aber Frauchen und Herrchen sind am Ende doch wichtiger!

Alexa und Nugget, die beiden schwarzen Granaten, fanden sich zu einem "Duo infernale" zusammen und standen sehr sehr sehr lange einer Gans im Wasser vor. Nugget sekundierte Alexa, ohne dass ihr Herrchen Thomas das jemals mit ihr trainiert hatte. Wir waren ganz baff und ziemlich begeistert, welche Anlagen die beiden Damen hier zeigten! Die Gans nahm das ganze übrigens ziemlich ungerührt so mitten auf dem See.

Als unsere Hunde dann alle mehr oder weniger müde waren, gingen wir zum gemütlichen Teil über. Die Hunde hatten Sendepause, und auf dem nahegelegenen Ponyhof stand uns ein eigener Grillplatz zur Verfügung, auf dem wir dank der mitgebrachten Würstchen, Steaks, Saucen, Salate, Dipps und Kuchen einen sehr sehr leckeren Abschluss dieser Aktion genossen. Ich glaube, Bea, du hast uns jetzt am Hals. Diese Aktion könnte - aufgrund des großen Anklangs - zu einer jährlichen RRS-Tradition werden ... schau'n wir mal ;-)